Den Multimedia-Künstler NUBAUER handelt philosophische Fragestellungen rund um die Vergänglichkeit ab. Sein abwechslungsreiches Werk, das sowohl großflächige Malereien wie auch Collagen und Skulpturen einschließt, ist ein technisch vielfältiger Mix zwischen Abstraktion und Appropriation.

Nubauer studierte in der Meisterklasse von Daniel Richter an der Akademie der bildenden Künste Wien, aber auch an der Kunstakademie Düsseldorf Meisterklasse von Tal R. Sein biografischer Hintergrund ist im Rennsport angesiedelt und das Thema Geschwindigkeit ein wiederkehrender Topos seiner Formensprache.

„Gerade wenn man sich mit Geschwindigkeit und Kurzlebigkeit mit Zuhilfenahme eines langsamen Medium wie zeitgenössischer Malerei im Kontext der Kunstgeschichte befasst, sollte man auch am Prozessualen, eben genau jenen kurzen Momenten die zur Entstehung einer Komposition dienen, festhalten.“  Mit diesem Leitfaden erweitert NUBAUER aktuell sein Werk.

Seine eigenwillig-markante Farbpalette unterstreicht Schattenandeutungen und Perspektiven, die sich jedoch im selben Moment wieder in Abstraktion auflösen. „Es ist nun mal ein zwei-dimensionales Medium, wozu also eine dritte Dimension ernstnehmen“, so NUBAUER.